GiroCode auf der Rechnung: Schneller bezahlt, weniger Fehler
Ein kleines Quadrat neben der Bankverbindung, das den Unterschied macht zwischen „mach ich später" und „ist überwiesen".
Was der GiroCode macht
Ein GiroCode ist ein QR-Code auf der Rechnung, in dem Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck stecken. Der Kunde öffnet seine Banking-App, scannt den Code, und die Überweisung ist ausgefüllt. Er muss nur noch freigeben.
Warum das für dich als Rechnungssteller zählt
- Du bekommst dein Geld schneller. Wer nicht abtippen muss, überweist eher sofort als „später".
- Weniger Fehlüberweisungen. Falsche IBAN, falscher Betrag, fehlende Rechnungsnummer im Verwendungszweck — alles weg, weil nichts von Hand eingegeben wird.
- Einfacheres Zuordnen. Der Verwendungszweck kommt exakt so an, wie du ihn vorgegeben hast. Die Rechnungsnummer steht drin, jedes Mal.
Was technisch dahintersteckt
Der Standard heißt EPC069-12 und stammt vom European Payments Council, der Organisation hinter SEPA. In Deutschland wird er als GiroCode vermarktet, in Österreich als Zahlen mit Code, in der Schweiz gibt es die eigene QR-Rechnung. Der Inhalt ist ein kurzer Text mit festen Zeilen: Kennung, Version, Zeichensatz, Empfänger, IBAN, Betrag, Verwendungszweck. Jede Banking-App, die SEPA kann, liest das.
Die BIC ist seit Version 002 optional. Innerhalb des SEPA-Raums brauchst du sie nicht.
Wo auf der Rechnung?
Neben die Bankverbindung, mindestens zwei Zentimeter groß, mit etwas weißem Rand drumherum. Ein kurzer Hinweis daneben hilft: „Mit der Banking-App scannen — Überweisung ist vorausgefüllt." Viele wissen noch nicht, dass ihre App das kann.