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Fristen im Erbfall

Nach einem Todesfall laufen mehrere Fristen gleichzeitig. Gib das Sterbedatum ein und du siehst jede Frist mit Datum, Rechtsgrundlage und dem, was zu tun ist. Nichts wird gespeichert oder übertragen.

Meist derselbe Tag. Einige Fristen laufen erst ab dem Tag, an dem du vom Erbfall wusstest.

Sobald ein Sterbedatum eingetragen ist, erscheint hier die Liste.

WichtigDiese Liste ist keine Rechtsberatung. Fristen können im Einzelfall abweichen, etwa bei Testamenten, bei Vermögen im Ausland oder wenn du erst später vom Erbfall erfahren hast. Bei Unsicherheit hilft das Nachlassgericht am letzten Wohnort des Verstorbenen oder eine Anwältin, ein Anwalt für Erbrecht.
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Berücksichtigt bundesweite Feiertage. Fällt ein Fristende auf Samstag, Sonntag oder Feiertag, gilt der nächste Werktag (§ 193 BGB).

Für wen

Angehörige in den ersten Tagen nach einem Todesfall. Wer gerade jemanden verloren hat, braucht keine langen Texte, sondern eine Liste mit Daten.

Was es macht

Berechnet aus dem Sterbedatum alle Fristen, die jetzt laufen — Standesamt, Bestattung, Erbausschlagung, Finanzamt, Mietvertrag, Rente, Pflichtteil — mit Datum, Rechtsgrundlage und einem Satz dazu, was zu tun ist. Fällt ein Fristende auf ein Wochenende oder einen Feiertag, verschiebt es sich auf den nächsten Werktag.

Was es nicht macht

Keine Rechtsberatung. Testamente, Vermögen im Ausland oder ein späterer Tag der Kenntnis können Fristen verschieben. Bei Unsicherheit hilft das Nachlassgericht am Wohnsitz des Verstorbenen kostenlos weiter.

Häufige Fragen

Welche Frist ist die wichtigste?

Die Ausschlagung: sechs Wochen ab Kenntnis (§ 1944 BGB). Wer sie verstreichen lässt, hat das Erbe angenommen — mit allen Schulden. Bei Auslandsbezug sind es sechs Monate.

Muss ich das Finanzamt informieren?

Innerhalb von drei Monaten ab Kenntnis (§ 30 ErbStG), formlos. Entfällt oft, wenn ein Testament vom Nachlassgericht eröffnet wurde, aber nicht bei Immobilien oder Auslandsvermögen.

Ab wann laufen die Fristen — Sterbetag oder Kenntnis?

Unterschiedlich. Standesamt und Bestattung ab Todestag. Ausschlagung, Finanzamt und Mietvertrag ab dem Tag, an dem du vom Erbfall erfahren hast. Deshalb das zweite Datumsfeld.

Brauche ich einen Erbschein?

Nicht immer. Bei einem notariellen Testament mit Eröffnungsprotokoll meist nicht. Banken und Grundbuchamt verlangen sonst einen. Das Nachlassgericht braucht dafür Wochen — früh beantragen.

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Führt durch die gesamte Abwicklung: Fristen, Anschreiben an Banken und Versicherungen, Verträge kündigen, Erbschaftsteuer schätzen. 24 €, einmalig.

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